Arbeitsstelle Rechtsextremismus - kompetente Zivilgesellschaft

Presse
Opferberatung: Anstieg rechter Gewalttaten für 2006 in Sachsen-Anhalt PDF Drucken

Mobile Opferberatung und Innenministerium registrieren übereinstimmend erneuten Anstieg rechter Gewalttaten für 2006 in Sachsen-Anhalt / Quedlinburg und die Landeshauptstadt Magdeburg führen die Statistik an

01.03.2007 Anlaufstelle Mitte (Magdeburg)

ImageDie Zahl der bekannt gewordenen Angriffe mit rechter, rassistischer und antisemitischer Motivation in 2006 ist im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen. Bereits nach Abgleich mit den Zahlen des Landeskriminalamts für die ersten drei Quartale 2006 hat die Mobile Opferberatung in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer Straf- und Gewalttaten in Dessau insgesamt 178 Angriffe für das Jahr 2006 registriert. Für das Jahr 2005 hatte die Mobile Opferberatung insgesamt 171 Fälle dokumentiert.

Weiterlesen...
 
Miteinander: Kritik am neuen Bundesprogramm "Förderung von Beratungsnetzwerken" PDF Drucken

Kritik am neuen Bundesprogramm „Förderung von Beratungsnetzwerken – Mobile Kriseninterventionsteams gegen Rechtsextremismus“

Miteinander e.V.Mit Schreiben vom 30.01.2007 hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Obersten Landesjugendbehörden das Bundesprogramm „Förderung von Beratungsnetzwerken – Mobile Kriseninterventionsteams gegen Rechtsextremismus“ bekannt gemacht. Der Bundestag hatte im vergangenen Jahr beschlossen, dass zusätzlich zu dem neuen Bundesprogramm gegen Rechtsextremismus („Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“) fünf Millionen Euro im Bundeshaushalt bereit gestellt werden, um die Opferberatungsprojekte und die Mobilen Beratungsteams in den neuen Bundesländern zu erhalten. Dieser klaren Zielbestimmung kommt das nun vorgelegte Konzept des BMFSFJ nicht nach. Der vorliegende Programmentwurf ist für die Absicherung der kontinuierlichen Arbeit der Opferberatungsprojekte ungeeignet. Die geplanten Mittel sollen stattdessen zum Aufbau von so genannten „landesweiten Beratungsnetzwerken“ dienen. Die Beratungstätigkeit soll stark bürokratisiert und an staatliche Institutionen angebunden werden.

 

Weiterlesen...
 
Miteinander: Etikettenschwindel im Kampf gegen Rechts PDF Drucken

Mit geplantem neuen Programm des Bundesfamilienministeriums droht die Einstellung der professionellen Unterstützung von Opfern rechter Gewalt in Sachsen-Anhalt

Miteinander e.V.Am 31.01.2007 wurde vom Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Gerd Hoofe, ein Brief an die Obersten Landesjugendbehörden versandt. Darin enthalten ist ein Entwurf für die inhaltliche Ausgestaltung des zusätzlichen 5-Millionen-Programm gegen Rechtsextremismus. Wenn das Programm wie geplant umgesetzt würde, bedeutete dies die Einstellung der Arbeit der „Mobilen Beratung für Opfer rechter Gewalt“ in Sachsen-Anhalt zum 30.06.2007.
 
Weiterlesen...
 
Miteinander: Hingucken statt wegsehen! Behörden verweigern Opfer unbürokratische Hilfe PDF Drucken

Behörden verweigern Opfer des rassistischen Brandanschlags in Sangerhausen unbürokratische Hilfe

Die Mobile Opferberatung und zahlreiche prominente UnterstützerInnen fordern, dass Boureima T. Sangerhausen verlassen und in Halle leben kann

Miteinander e.V.Zahlreiche Prominente unterstützen die Forderung des überlebenden Opfers eines neonazistischen Brandanschlags in Sangerhausen, die Stadt verlassen und in Halle leben zu können. Gegen 5.00 Uhr morgens am 6. Januar 2007 hatten Neonazis mehrere Brandsätze in die Wohnung von Boureima T. in einer Flüchtlingsunterkunft in der Morunger Straße in Sangerhausen geworfen. Dem 23-Jährigen aus Burkina Faso gelang es nur durch einen Sprung aus einem Fenster, den Flammen zu entkommen. Geistesgegenwärtig weckte der unter Schock stehende Betroffene weitere BewohnerInnen der Unterkunft, indem er von außen Steine gegen deren Fenster warf. Die Feuerwehr löschte schließlich den Brand, bevor das Feuer auf weitere Wohnungen übergreifen konnte.

Weiterlesen...
 
Miteinander: Miteinander e.V. kritisiert das Aktionsprogramm gegen Rechtsextremismus PDF Drucken

"Statt Hinzugucken die Augen verschlossen" - Miteinander e.V. kritisiert das Aktionsprogramm gegen Rechtsextremismus

Image Der Verein "Miteinander" zeigt sich von dem gestern in Magdeburg vorgestellten Aktionsprogramms gegen Rechtsextremismus der Landesregierung enttäuscht. "Besser als eine teure Imagekampagne ist die Aufnahme der zur Disposition stehenden Initiativen und Projekte gegen Rechts in eine Landesförderung", sagte der Vereinsvorsitzender Hans- Jochen Tschiche heute in Magdeburg.
Weiterlesen...
 
<< Start < Zurück 1 2 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 2